Startschuss für REFRAME – Workshop in Berne mit Studenten der Leibniz Universität

Berne. Um die regionale Landwirtschaft zu stärken, arbeitet die Genossenschaft BERNE2020 an einem Pilotprojekt zur Verkürzung der Lebensmittelketten. Das Projekt mit dem Titel REFRAME – Towards a regional Food Frame ist Teil des INTERREG North Sea 5b-Programms und wir co-finanziert von der Metropolregion Bremen-Oldenburg. Unterstützung zur Umsetzung des Modells bekommen die Berner ab jetzt von der Leibniz Universität Hannover. Gestern fanden sich 19 Studenten des Instituts für Wirtschafts- und Kulturgeographie von Prof. Kim Philip Schumacher im InnovationsHaus in Berne zu einem Workshop ein. Die jungen Wissenschaftler werden bis Juli 2016 im Rahmen von Bachelor-Arbeiten erste Analysen für REFRAME aufstellen. Eine Projektgruppe beschäftigt sich zum Beispiel mit dem Aufbau einer fiktiven Lebensmittelkette, die im Anschluss als Anschauungsmodell genutzt werden kann. In weiteren Gruppen geht es darum, eine Geo-Informationsdatenbank zu erstellen, Befragungen der Stakeholder vorzunehmen oder die von dem Projektpartner Diakonie Oldenburg in Kantinen und Schulen etc. eingesetzten Produkte zu untersuchen.

Die Zusammenarbeit mit der Universität Leibniz bedeutet einen ersten großen Schritt in der Umsetzung des REFRAME-Projekts, für das neben der BERNE2020 e. G. auch das Diakonische Werk Oldenburg, das Grünlandzentrum Niedersachsen/Bremen sowie die Berufsbildenden Schulen Landkreis Wesermarsch verantwortlich zeichnen. In der vergangenen Woche hatten die Projektpartner im Rahmen eines Kick-offs in Groningen offiziell die Genehmigung für den Start von REFRAME erhalten. Zusammen mit vier anderen Regionen in Europa – den Niederlanden, Dänemark, Schweden und Belgien – sollen innovative regionale Food-Konzepte entwickelt werden.

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